Geschichte des Fernsehens
Die erste Übertragung eines Fernsehbildes gelang im Jahre 1907.
Der Russe Boris Rosin entwickelte das von Paul Nipkow im Jahre 1883
erfundenes Prinzip der "elektrischen Scheibe" weiter, und war nun in der
Lage, auf elektrischem Wege Bilder zu übertragen. Allerdings konnten
nur helle, und dunkle Signale übertragen werden, und somit keinerlei
Farben. Auch der Ton wurde nicht übermittelt. Im Laufe der Jahre wurde
dieses Prinzip immer weiter verfeinert, und die übertragbare Datenmenge
stets vergrößert.
1928 gelang es John Logie Baird dann erstmals eine Übertragung über den
Atlantik hinweg. Er sendete ein Fernsehbild von London nach New York.
Dies stellte eine bahnbrechende Neuerung dar. Baird war außerdem ein
unermüdlicher Werber für die Möglichkeiten des Fernsehens, so dass
auch dank seinen Bemühungen, die Beliebtheit und Bekanntheit des Fernsehens
stieg, und dadurch der technische Fortschritt schneller voran ging.
In Deutschland ging das erste reguläre Fernsehprogramm dann am
22. März 1935 über den Äther.
Danach schritt die Entwicklung schnell voran, und fast jährlich wurden
neue Rekorde im Bereich der maximalen Datenübertragung aufgestellt.
So konnte schließlich auch in Farbe übertragen werden.
Fernsehen heute
Lange schienen die technischen Möglichkeiten ausgereizt zu sein.
Das Bild wurde klar, und in Farbe übertragen, der Ton war astrein,
und die Anzahl der Sender, welche man über Satellit, Antenne, oder
per Kabelanschluss empfing war riesig.
Mit der immer größer werdenden Verbreitung von Flachbildschirmen,
rückt nun aber eine hochauflösende Form von Fernsehen immer mehr
in den Fokus, das HDTV .
Hier kann man alles sehr viel schärfer erkennen, als es bisher mit
üblichen Röhrenfernsehern möglich war. Die meisten Sender bemühen
sich, extra für dieses hochauflösende Fernsehen Sendungen zu
produzieren, und auszustrahlen. Allerdings steckt diese Entwicklung
dennoch immer noch in ihren Kinderschuhen. Experten zufolge wird
es noch einige Jahre dauern, bis das HDTV das herkömmliche, analoge
Fernsehen wirklich abgelöst hat.
Fernsehsendungen
Seit dem Privatsender neben den öffentlich-rechtlichen Sendern ihre Programme ausstrahlen, hat sich die Diversität im Bereich des Fernsehens deutlich vergrößert. Plötzlich war für die Leute, welche drei Programme gewohnt waren, eine schier unüberblickbare Programmvielfalt entstanden.Allerdings hat diese nicht nur Anhänger. Viele stören sich an der Werbung, welche die Privatsender zu ihrer Finanzierung brauchen. Außerdem haben viele Programmformate die von den Privatsendern ausgestrahlt wurden, beziehungsweise werden, des öfteren Entrüstungsstürme ausgelöst. Oft wird bei diesen Sendungen auf den Schockeffekt gesetzt, wie beispielsweise im "Dschungelcamp" von RTL, wo mehr oder minder berühmte Menschen im australischen Dschungel exotische Tiere essen müssen, und 24 Stunden am Tag überall überwacht werden.
